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15.05.2019

P wie Passau, aber auch P wie Zwangs-Pause

Passau ist in jedem Fall eine Reise wert. Eine tolle Stadt, in der es auch Orthopäden gibt.
Nachdem ich am Vorabend mein Abendessen nicht mehr so gut in der Hand halten konnte, habe ich mich entschieden, mal einen solchen aufzusuchen.
Leider hatte er schlechte Neuigkeiten und hat mir u. a. etwa eine Woche Zwangspause verordnet :-(
Da ich in Passau die Argo leider nicht so einfach aus dem
Wasser bekomme, nur befestigte Ufer und schmale steile Treppen, vor denen sie über Nacht im Wasser gelegen hat, beschließe ich, noch eine kleine Etappe zu fahren und dort die Zwangspause einzulegen.
Sightseeing muss natürlich auch sein, und da ich am Vorabend nicht mehr in den Stephansdom hinheingehen konnte, stand das noch auf der Liste.
Einen Stadtrundgang und ein Orgelkonzert auf der größten Domorgel der Welt (17.974 Orgelpfeifen und 233 Register) später, nutze ich die Srömung, die hauptsächlich der Inn nach Passau in die Donau mit einbringt, dazu, mich bis Obernzell treiben zu lassen.
Auf den etwa 20 km musste nur sporadisch gepaddelt werden, um Kollisionen mit der Berufsschifffahrt oder dem Ufer zu vermeiden, was jedoch öfters erforderlich war als man erwarten würde.
Ein ordentlicher Campingplatz direkt am Ufer mit dem Luxus sanitärer Einrichtungen wird für die nächsten Tage mein Zuhause sein, in der Hoffnung, dass meine Sehnenscheidenentzündung schnell abklingt.
Natürlich wirft das die Reisepläne erheblich durcheinander, aber hatte ich schon erwähnt, dass der Weg das Ziel sei?!
Im Moment gehen halt auch die Alternativen aus...
Naja, das Wetter wird bestimmt demnächst auch besser. Zwar ist es im Moment nicht ganz so kalt wie 1997, als die hier etwa 350 m breite Donau zugefroren war, aber fast.
Egal, mehr Zeit zum Nachdenken, was wichtig ist:
erstens Gesundheit!
Pause muss also sein.



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